Mehrfach überschlagen bei Floß: eCall verständigt schnelle Hilfe
22-Jähriger kommt mit Peugeot von der Straße ab – bei Rückfrage der Leitstelle ist nur Stöhnen zu hören
FLOSS. Bei diesem Unfall hat der automatische Notruf seinen Zweck erfüllt: Nachdem sich ein Peugeot am Sonntagabend bei Floß mehrfach überschlagen hatte, informierte das eingebaute eCall-System die Rettungsleitstelle. Auch das mitgeführte Handy des 22-jährigen Fahrers setzte einen Notruf ab.
Der junge Mann aus dem südöstlichen Landkreis Neustadt an der Waldnaab war gegen 20 Uhr auf der Ortsverbindungsstraße von Bergnetsreuth nach Steinfranken unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen kam sein Fahrzeug von der Straße ab und überschlug sich mehrfach im angrenzenden Feld.
Bei einer Rückfrage der Leitstelle war laut Polizei nur Stöhnen zu hören. Die Einsatzkräfte mussten deshalb zunächst mit schweren Verletzungen rechnen. Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass die Verletzungen weniger schlimm waren als befürchtet. Der 22-Jährige wurde dennoch in ein Krankenhaus gebracht.
Am Peugeot entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Automatischer Notruf mit zwei Seiten
eCall ist ein im Fahrzeug eingebautes Notrufsystem. Bei einem schweren Unfall kann es automatisch Hilfe verständigen, den Standort übermitteln und eine Sprachverbindung zur Notrufzentrale herstellen. So kann Hilfe gerufen werden, wenn Insassen selbst nicht mehr dazu in der Lage sind.
Allerdings beschäftigen Fehlalarme solcher Systeme immer wieder Feuerwehren und Rettungsdienste. Die Feuerwehren berichtet von einer Häufung unnötiger Alarmierungen durch eCall. Bleibt eine Antwort auf die Rückfrage der ILS aus, müssen die Einsatzkräfte von einem möglichen Ernstfall ausgehen. Bei Floß lag tatsächlich ein Unfall mit einem verletzten Fahrer vor – hier sorgte das System wie vorgesehen für schnelle Hilfe.
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

