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Aiwanger in Eslarn: Moderne Forsttechnik soll Wälder fit für die Zukunft machen

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat bei Eslarn moderne Spezialmaschinen der Bayerischen Staatsforsten besichtigt. Er fordert eine stärkere Durchforstung vieler Wälder – und weniger bürokratische Vorgaben aus Brüssel.

Eslarn. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat am Freitag Flächen des Forstbetriebs Flossenbürg bei Eslarn besucht. Der Minister, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten (BaySF), informierte sich dort über den Einsatz moderner Forstmaschinen.

Im Mittelpunkt standen Spezialgeräte, die eine effiziente und zugleich möglichst schonende Holzernte ermöglichen sollen. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums können solche Maschinen auch dazu beitragen, die gefährliche Arbeit mit der Motorsäge zu reduzieren und schwere Arbeitsunfälle im Wald zu vermeiden.

Viele Wälder brauchen stärkere Durchforstung

Aiwanger sieht vor allem bei der Pflege und beim Umbau der Wälder erheblichen Handlungsbedarf. „Viele Wälder in Bayern, gerade auch im Privatbesitz, benötigen eine stärkere Durchforstung und Nutzung, damit sie stabiler werden und durch mehr Lichteinfall auch Naturverjüngung entsteht“, erklärte der Minister.

Trockenheit, Stürme und Schädlingsbefall machten den Waldumbau zunehmend notwendig. Neben gut ausgebildeten Fachkräften brauche es deshalb auch moderne Technik. Immer weniger Menschen hätten die Zeit, ihre Wälder selbst mit der Motorsäge zu pflegen, so Aiwanger.

Die zentrale Forsttechnik der BaySF bündele Spezialmaschinen und Fachwissen und könne diese gezielt in ganz Bayern einsetzen.

Spezialmaschinen für junge und alte Bestände

Bei der Vorführung in Eslarn kam zunächst ein sogenannter Pflegeharvester bei der Durchforstung junger Waldbestände zum Einsatz.

Anschließend demonstrierten die Staatsforsten einen Stehendentnahme-Harvester. Mit diesem Gerät können größere Bäume aus bereits verjüngten Beständen entnommen werden. Dabei soll die darunter wachsende Naturverjüngung möglichst wenig beeinträchtigt werden.

Die zentrale Forsttechnik der Bayerischen Staatsforsten ist seit 2007 am Hauptstützpunkt in Bodenwöhr angesiedelt und bayernweit im Einsatz. Neben der Holzernte gehören unter anderem Spezial-Wegebau, Seilkraneinsätze und die Vorbereitung von Saatflächen zum Aufgabenbereich.

Aiwanger warnt vor zusätzlichen EU-Vorgaben

Mit Blick auf die europäische Waldpolitik sprach sich Aiwanger gegen weitere bürokratische Vorgaben aus. Die Wälder müssten an künftige Klimabedingungen angepasst werden können.

„Maßnahmen und Vorgaben aus Brüssel dürfen den Waldumbau nicht ausbremsen“, erklärte er. Die Fachleute vor Ort wüssten am besten über ihre Bestände und deren Bedürfnisse Bescheid.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besuchte Flächen des Forstbetriebs Flossenbürg bei Eslarn und informierte sich über den Einsatz moderner Forstgeräte. Foto: StMWi/Bastian Brummer

Hubert Aiwanger bei der Besichtigung moderner Spezialmaschinen der Bayerischen Staatsforsten. Im Hintergrund ist ein Stehendentnahme-Harvester zu sehen, mit dem größere Bäume aus Verjüngungsflächen entnommen werden können.
Foto: StMWi/Bastian Brummer

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert eine stärkere Durchforstung vieler Wälder in Bayern. Bei Eslarn ließ er sich den Einsatz moderner Forsttechnik zeigen.
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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im Gespräch mit Eli Eibisch, Vizepräsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), bei seinem Besuch der Forstflächen bei Eslarn.
Foto: StMWi/Bastian Brummer

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.