Mehr als 20.000 Euro Bargeld bei Grenzkontrolle entdeckt
Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Geldwäsche – zwei Mobiltelefone sichergestellt
WALDSASSEN. Mehr als 20.000 Euro Bargeld haben Grenzfahnder am Samstag bei einer Kontrolle am Grenzübergang Waldsassen entdeckt. Da die drei kontrollierten Personen keine Angaben zur Herkunft des Geldes machten, ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der Geldwäsche.
Die Einsatzkräfte kontrollierten am 11. Juli gegen 10.50 Uhr auf der B 299 drei Personen, die aus der Tschechischen Republik nach Deutschland einreisten. Während der Schleierfahndung gab einer der Männer an, etwa 20.000 Euro Bargeld mitzuführen.
Bei der anschließenden Durchsuchung eines Tatverdächtigen fanden die Beamten vier Geldbündel mit einer Gesamtsumme von mehr als 20.000 Euro. Nach Angaben der Polizei erklärten ein 39-jähriger Vietnamese, ein 49-jähriger Pole und eine 39-jährige Vietnamesin, das Geld gehöre ihnen gemeinsam. Zur Herkunft des Bargeldes machten sie keine weiteren Angaben.
Mobiltelefone sollen Hinweise liefern
Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche ein. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Weiden.
Im Zuge der Maßnahmen überprüften die Einsatzkräfte auch die mitgeführten Mobiltelefone. Zwei Geräte wurden sichergestellt, nachdem die Betroffenen die Herausgabe der Entsperrdaten verweigert hatten. Deren Auswertung soll nun dazu beitragen, die Herkunft des Bargeldes zu klären.
Das Geld selbst wurde nach Angaben des Polizeipräsidiums nicht sichergestellt, sondern einem der Tatverdächtigen wieder ausgehändigt.
Das bei der Schleierfahndung am Grenzübergang Waldsassen aufgefundene Bargeld. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Geldwäsche. Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung der Polizei. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

