Landkreis Tirschenreuth hat erneut Bayerns beste Aufklärungsquote
82,9 Prozent der Straftaten wurden 2025 aufgeklärt – Zahl der registrierten Delikte leicht gesunken
TIRSCHENREUTH. Der Landkreis Tirschenreuth gehört weiterhin zu den sichersten Regionen Bayerns. Beim jährlichen Sicherheitsgespräch im Landratsamt stellten Vertreter von Polizei und Landkreis die Kriminalitäts- und Verkehrsunfallzahlen für das Jahr 2025 vor. Besonders auffällig: Mit einer Aufklärungsquote von 82,9 Prozent liegt der Landkreis erneut an der Spitze aller 96 bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte.
Für Hubert Schicker war es das erste Sicherheitsgespräch in seiner Funktion als Landrat. Er begrüßte unter anderem Polizeipräsident Robert Fuchs, die Leiter der Polizeiinspektionen Tirschenreuth, Waldsassen und Kemnath sowie Vertreter der Kriminal- und Verkehrspolizei Weiden.
„Die hervorragenden Zahlen zeigen, dass sich die Menschen in unserem Landkreis zu Recht sicher fühlen dürfen. Sicherheit ist die Grundlage für Lebensqualität und Vertrauen“, erklärte Schicker. Die erneut höchste Aufklärungsquote Bayerns sei vor allem dem engagierten Einsatz der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zu verdanken.
Weniger Straftaten registriert
Im Landkreis Tirschenreuth wurden im Jahr 2025 insgesamt 2875 Straftaten erfasst. Damit lag die Zahl leicht unter dem Vorjahreswert. Zugleich stieg die Aufklärungsquote auf 82,9 Prozent. Zum Vergleich: In der gesamten Oberpfalz lag sie bei 71,5 Prozent, bayernweit bei 66 Prozent. Auch die Zahl der Straftaten je 100.000 Einwohner blieb unter dem bayerischen Durchschnitt.
Polizeipräsident Robert Fuchs führte die positive Sicherheitslage auf die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Behörden und Bevölkerung zurück. Auch die Kriminalpolizei bewertete die Lage im Landkreis grundsätzlich positiv.
Rückläufig waren unter anderem die Straßenkriminalität mit einem Minus von 26,9 Prozent, Sachbeschädigungen mit einem Minus von 24,48 Prozent sowie die Rauschgiftkriminalität mit einem Rückgang um 14,74 Prozent. Auch Diebstähle sowie gefährliche und schwere Körperverletzungen gingen zurück. Die Gewaltkriminalität blieb unverändert.
Gestiegen ist dagegen die Zahl der Wohnungseinbrüche. Sie erhöhte sich von neun auf 14 Fälle.
Weniger Verletzte und Verkehrstote
Im Bereich der Verkehrssicherheit registrierte die Polizei im Jahr 2025 insgesamt 2220 Unfälle. Darunter waren 1068 Wildunfälle und 57 Fahrradunfälle. Die Gesamtzahl stieg gegenüber dem Vorjahr leicht an.
Die Unfallfolgen entwickelten sich dagegen positiv: Die Zahl der Verletzten sank von 286 auf 242 Menschen. Zwei Personen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben, im Vorjahr waren es drei gewesen.
Auch Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss gingen zurück. Die Zahl der Alkoholunfälle sank von 25 auf 18, die der Drogenunfälle von sieben auf zwei.
Landrat Schicker mahnte trotz der positiven Zahlen, sich nicht auf den Erfolgen auszuruhen. Sicherheit entstehe dort, wo Polizei, Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Verantwortung übernähmen.
Beim Sicherheitsgespräch im Landratsamt Tirschenreuth tauschten sich Vertreter von Landkreis und Polizei über die Sicherheitslage 2025 aus. Von links: POR Heiko Sedelmaier, Reinhard Höcht, EPHK Harald Fuchs, Ayla Spiegler, EPHK Günther Burkhard, Landrat Hubert Schicker, EPHK Kai Hoffmann, Polizeipräsident Robert Fuchs, EPHK Georg Ziegler, Wolfgang Fenzl, KOR Andreas Schieder und KK Tobias Kederer. Foto: Landratsamt Tirschenreuth/Dominik Göhl
Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung des Landratsamtes Tirschenreuth. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.

