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Einsatzreicher Maifeiertag: Feuerwehren im Dauereinsatz – Waldbrandgefahr bleibt hoch

SCHWANDORF. Ein arbeitsreicher Maifeiertag liegt hinter den Feuerwehren im Landkreis Schwandorf. Wie aus einer Mitteilung der Kreisbrandinspektion Schwandorf hervorgeht, mussten am 1. Mai insgesamt 29 Einsätze bewältigt werden. Das Spektrum reichte von Bränden über technische Hilfeleistungen bis hin zu Sicherheitswachen.

Brände und Waldbrand sorgen für Großeinsätze

Sieben Brandeinsätze forderten die Einsatzkräfte besonders. Darunter ein Lkw-Brand auf der A6, bei dem mehrere Feuerwehren im Einsatz waren. Auch zwei ausgelöste Brandmeldeanlagen sowie eine Brandnachschau banden Kräfte.

Besonders ins Gewicht fiel ein Waldbrand, zu dem gleich neun Feuerwehren ausrücken mussten. Laut Kreisbrandinspektion zeigt dieser Einsatz deutlich, wie angespannt die aktuelle Lage aufgrund der hohen Waldbrandgefahr ist. Ein weiterer gemeldeter Waldbrand stellte sich glücklicherweise als Fehlalarm heraus. Ergänzt wurde das Einsatzgeschehen durch einen Kleinbrand an einem Gebäude.

Viele medizinische Notfälle und Hilfeleistungen

Elf Einsätze entfielen auf die technische Hilfeleistung. Den größten Anteil machten dabei sogenannte First-Responder-Einsätze aus. In sechs Fällen wurden Feuerwehren zur medizinischen Erstversorgung alarmiert. Hinzu kamen unter anderem Verkehrslenkungen, eine Straßenreinigung sowie kleinere Hilfeleistungen.

Sicherheitswachen rund um Maibaumfeste

Weitere elf Einsätze standen im Zusammenhang mit Sicherheitswachen und sonstigen Tätigkeiten. Vor allem bei Maibaumveranstaltungen waren zahlreiche Kräfte im Einsatz, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Appell wegen hoher Waldbrandgefahr

Mit Blick auf die steigenden Temperaturen und trockene Witterung warnt die Kreisbrandinspektion eindringlich vor erhöhter Brandgefahr. Kreisbrandrat Christian Demleitner betont gemeinsam mit der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes, wie wichtig umsichtiges Verhalten in der Natur ist.

Bereits kleine Unachtsamkeiten können gravierende Folgen haben. Weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer oder sogar Glasscherben können Brände auslösen. Besonders gefährlich: heiße Fahrzeugteile auf trockenem Gras entlang von Waldwegen.

Das raten die Einsatzkräfte:

  • Kein offenes Feuer oder Rauchen in Wald und Wiesen
  • Keine Zigaretten aus Fahrzeugen werfen
  • Zufahrten für Einsatzfahrzeuge freihalten
  • Nicht auf Waldwegen parken
  • Müll unbedingt wieder mitnehmen
  • Kinder über Brandgefahren aufklären

Im Ernstfall sofort handeln

Gerade in ländlichen Regionen ist die Gefahr besonders hoch. Wälder, Felder und Ortschaften liegen oft dicht beieinander. Wer Rauch oder Flammen bemerkt, sollte keine Zeit verlieren und sofort den Notruf 112 wählen.

Foto: Symbolbild

Dieser Artikel wurde teilweise unter Verwendung von KI-gestützten Tools wie ChatGPT erstellt, um die Qualität und Genauigkeit der Informationen zu verbessern