Gefahrgut-Lkw nach rasanter Fahrt auf der B470 gestoppt
PRESSATH. Eine Kontrolle der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Weiden hat am Mittwochmorgen (4. März) auf der B470 bei Pressath mehrere Verstöße bei einem Gefahrguttransport ans Licht gebracht. Der Fahrer war deutlich zu schnell unterwegs und auch am Fahrzeug selbst stellten die Beamten Mängel fest.
Gegen 9 Uhr kontrollierten die Polizisten auf dem Parkplatz Kahrmühle einen 40-Tonner, der von Dessau in Richtung Kocaeli in der Türkei unterwegs war. Am Steuer saß ein 26-jähriger Fahrer aus der Türkei.
Mehrfach deutlich zu schnell unterwegs
Bereits bei der Auswertung stellten die Beamten mehrere Geschwindigkeitsverstöße fest. Für Lastwagen über 7,5 Tonnen gilt auf Landstraßen eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Der Fahrer überschritt dieses Limit jedoch mehrfach deutlich – teilweise war der Sattelzug mit mehr als 90 km/h unterwegs.
Fahrzeug zudem zu hoch
Bei der weiteren Kontrolle wurde der Lkw vermessen. Dabei stellten die Beamten fest, dass die zulässige maximale Höhe von vier Metern um 14 Zentimeter überschritten war. Außerdem war die vorgelegte Genehmigung für den gewerblichen Güterverkehr fehlerhaft ausgefüllt. Dafür ist laut Polizei jedoch der Firmenchef verantwortlich.
Transport von Säure
Besonders brisant: Der Sattelzug war mit etwas mehr als 3,5 Tonnen Säure beladen. Damit unterlag der Transport den strengen Vorschriften des Gefahrgutrechts, bei denen deutlich höhere Bußgelder vorgesehen sind.
Auf den Fahrer kommt nun ein Bußgeld von 875 Euro sowie ein zweimonatiges Fahrverbot zu.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, wie wichtig die Einhaltung der Verkehrsregeln – besonders bei Gefahrguttransporten – ist. Verstöße können erhebliche Gefahren für Verkehrsteilnehmer und Umwelt darstellen.
Bild: Symbolbild
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