Waffen, Böller und Marihuana: Bundespolizei stellt bei Grenzkontrollen mehrere verbotene Gegenstände sicher
WAIDHAUS. Ein arbeitsreiches Wochenende für die Bundespolizeiinspektion Waidhaus: Bei Kontrollen an der A6 stellten Beamte zahlreiche verbotene Gegenstände sicher – darunter eine geladene Gasdruckpistole, verbotene Messer, Pyrotechnik sowie mehrere Mengen Marihuana.
Geladene Gasdruckpistole im Auto entdeckt
Am Samstag kontrollierten Bundespolizisten einen 23-jährigen tschechischen Staatsbürger. Hinter dem Beifahrersitz fanden die Beamten eine geladene Gasdruckpistole mit Munition und Gaskartuschen. Zusätzlich war die Waffe mit einem Laserpointer ausgestattet.
Da der Mann keine waffenrechtliche Erlaubnis vorweisen konnte, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen illegalen Führens einer Schusswaffe und unerlaubten Waffenbesitzes ein. Außerdem stellten sie zwei verbotene Reizstoffsprühgeräte sicher.
134 illegale Feuerwerkskörper transportiert
Kurz darauf stoppten die Beamten einen 23-jährigen Deutschen. In seinem Rucksack sowie im Kofferraum fanden sie insgesamt 134 Feuerwerkskörper der Kategorien F3 und F4. Eine erforderliche Genehmigung nach dem Sprengstoffgesetz lag nicht vor.
Die Pyrotechnik wurde sichergestellt. Gegen den Mann wird ermittelt, zudem muss er die Kosten für die Vernichtung der Böller tragen.
Mehrere Messer, Schlagring und Drogen entdeckt
Am Samstagabend kontrollierten Bundespolizisten einen polnischen Staatsbürger. In seinem Fahrzeug lagen griffbereit ein verbotenes Springmesser und ein Reizstoffsprühgerät, ein weiteres Messer befand sich in seiner Jackentasche. Zusätzlich fanden die Beamten 4,2 Gramm Marihuana im Reisegepäck.
Bei einer weiteren Kontrolle am Sonntag entdeckten die Einsatzkräfte bei einem 36-jährigen Türken einen verbotenen Schlagring sowie 6,4 Gramm Marihuana im Fahrzeug.
In der Nacht zum Montag stellten die Beamten schließlich noch bei einem 51-jährigen Slowaken ein verbotenes Springmesser sicher, das sich in seinem Rucksack befand.
Ermittlungen eingeleitet
In allen Fällen beschlagnahmte die Bundespolizei die Gegenstände. Gegen die Betroffenen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffen-, Sprengstoff- und Konsumcannabisgesetz eingeleitet. Die sichergestellten Gegenstände befinden sich nun in der Asservatenkammer der Bundespolizeiinspektion Waidhaus.
Bild: Symbolbild
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