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Kurzfilme erinnern an Bücherverbrennung von 1933

Junge Filmschaffende präsentieren ihre Werke im W1

REGENSBURG. Ein dunkles Kapitel der Geschichte rückt in den Fokus junger Kreativer: Am 16. April 2026 werden im W1 – Zentrum für junge Kultur in Regensburg Kurzfilme zur Bücherverbrennung aus dem Jahr 1933 gezeigt.

Die öffentliche Verbrennung von Büchern am 12. Mai 1933 steht symbolisch für die Unterdrückung von Meinungsfreiheit und kultureller Vielfalt während der NS-Zeit. In Regensburg stellten sich nun Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 27 Jahren die Frage, wie es zu diesen Ereignissen kommen konnte – und welche Bedeutung sie für die heutige Gesellschaft haben.

Kreative Auseinandersetzung mit Geschichte

Im Rahmen eines zweiteiligen Workshops setzten sich die Teilnehmer intensiv mit den historischen Hintergründen auseinander. Dabei entstanden eigene Kurzfilme, die persönliche Eindrücke, Recherchen und kreative Perspektiven verbinden.

Die Ergebnisse dieses Projekts werden am Donnerstag, 16. April, um 19 Uhr im W1 (Weingasse 1) erstmals öffentlich präsentiert. Der Eintritt ist frei.

Kooperation mit kulturellem Hintergrund

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der „Young Writers“ des Schriftstellerverbands Ostbayern mit dem W1 – Zentrum für junge Kultur. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Kulturamt der Stadt Regensburg im Rahmen des Jahresthemas 2026 „Fingerspitzengefühl“.

Mit der Filmpräsentation soll nicht nur erinnert, sondern auch zum Nachdenken angeregt werden – über Verantwortung, Zivilcourage und den Wert von Meinungsfreiheit.