Driften schiefgegangen: Stromkasten statt Style-Punkte
SULZBACH-ROSENBERG. Glatte Straßen, ein lockerer Gasfuß und ein älterer VW Golf – eine Mischung, die vor allem bei jungen Fahrern offenbar immer wieder zu Selbstüberschätzung führt. In Sulzbach-Rosenberg endete ein vermeintlicher Drift-Versuch jetzt allerdings ziemlich unspektakulär: am Stromverteilerkasten.
Ein junger Mann war am frühen Abend in der Fröschau stadtauswärts unterwegs. Zeugen beobachteten, wie der Fahrer auf der schneebedeckten Fahrbahn mehrfach lautstark Gas gab und sein fahrerisches Können offensichtlich testen wollte. Kontrolle sieht anders aus.
Strom weg statt Applaus
Kurz darauf kam der VW Golf V nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte bei Hausnummer 16 frontal in einen Stromverteilerkasten. Das Ergebnis: Totalschaden am Kasten, rund 10.000 Euro Sachschaden und für mehrere Anwohner stundenlang kein Strom. Drift-Show beendet.
Der Fahrer machte sich nach dem Unfall aus dem Staub. Die Polizei konnte ihn jedoch am Folgetag ermitteln. Dabei handelt es sich um einen 19-jährigen Sulzbach-Rosenberger. Der Schaden an seinem Fahrzeug liegt bei etwa 1.000 Euro – der Ärger dürfte deutlich teurer werden.
Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Vielleicht gilt künftig: Driften lieber auf dem Parkplatz üben – oder einfach lassen.
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