BayernBlaulichtOberpfalzPolitik

Deutliches Personalplus für Bayerns Polizei – auch Oberpfalz profitiert

REGENSBURG. Die Bayerische Polizei erhält im Frühjahr 2026 erneut personelle Verstärkung. Insgesamt 707 frisch ausgebildete Polizeibeamte werden zum 1. März den Verbänden im Freistaat zugeteilt. Nach Abzug von Ruhestandsabgängen und notwendigen Nachbesetzungen ergibt sich bayernweit ein tatsächlicher Personalzuwachs von rund 360 Beamten.

Innenminister Joachim Herrmann sieht darin einen weiteren Schritt zur Stärkung der Sicherheitsstruktur im Freistaat. Ziel sei es, die Polizeipräsenz vor Ort weiter auszubauen und damit auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu erhöhen.

Oberpfalz erhält neue Kräfte

Auch das Polizeipräsidium Oberpfalz profitiert von den neuen Einstellungen. Insgesamt 24 neue Polizeibeamte werden der Region zugewiesen. Seit 2017 summiert sich der Personalzuwachs im Bereich des Polizeipräsidiums Oberpfalz damit auf insgesamt 1.070 zusätzliche Kräfte.

Die konkrete Verteilung auf einzelne Dienststellen erfolgt eigenverantwortlich innerhalb des Polizeipräsidiums. Damit können insbesondere Bereiche mit erhöhtem Personalbedarf gezielt gestärkt werden.

Landesweite Verstärkung bleibt Schwerpunkt

Bayernweit setzt die Staatsregierung den personellen Ausbau der Polizei weiter fort. Seit 2008 wurden laut Innenministerium nahezu 8.700 zusätzliche Stellen geschaffen. Mit inzwischen mehr als 45.700 Stellen erreicht die Bayerische Polizei einen neuen Höchststand.

Auch die Bayerische Grenzpolizei wird weiter gestärkt: 30 der neuen Beamten wechseln in diesen Bereich, der insbesondere für grenznahe Regionen eine wichtige Rolle spielt.

Für das Jahr 2026 sind insgesamt rund 1.400 Neueinstellungen vorgesehen. Zusätzlich sollen im Jahr 2027 weitere 200 Stellen geschaffen werden.

Nach Angaben des Innenministeriums basiert die Personalverteilung weiterhin auf dem Konzept „Die Bayerische Polizei 2025“, das eine langfristige Stärkung aller Polizeipräsidien vorsieht.