CSU-Fraktionsvorstand auf Bezirksreise: Reha, Inklusion und Mittelstand im Fokus
Austausch in Bad Kötzting, Beratzhausen und Neumarkt
BAD KÖTZTING/BERATZHAUSE/NEUMARKT. Der geschäftsführende Vorstand der CSU-Landtagsfraktion hat bei einer Bezirksbereisung in der Oberpfalz zentrale Zukunftsthemen in den Blick genommen. Stationen waren das Rehazentrum in Bad Kötzting, die Lebenshilfe-Wohnstätte in Beratzhausen sowie ein Wirtschaftsgespräch bei Neumarkter Lammsbräu. Gesundheit, Inklusion, Kinderbetreuung und nachhaltiges Wirtschaften standen im Mittelpunkt.
Beim Besuch des Rehazentrums in Bad Kötzting informierten sich die Abgeordneten über die aktuelle Lage der Rehakliniken. Der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion, Klaus Holetschek, betonte die Bedeutung der Einrichtungen für das bayerische Gesundheitssystem. Rehakliniken seien ein unverzichtbarer Bestandteil der Versorgung und benötigten verlässliche Rahmenbedingungen, um ihre Arbeit dauerhaft sichern zu können.
100.000 Euro Förderung für Lebenshilfe in Gebelkofen
In Beratzhausen stand die Lebenshilfe-Wohnstätte im Ortsteil Gebelkofen im Fokus. Dort wurde symbolisch eine Förderung in Höhe von 100.000 Euro aus der Fraktionsinitiative der Regierungsparteien 2025 übergeben. Das Geld fließt in die Sanierung des Schwimmbads der Einrichtung. Holetschek unterstrich, dass gelingende Inklusion auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen sei. Teilhabe dürfe kein Schlagwort bleiben, sondern müsse konkret vor Ort umgesetzt werden.
Auch der 1. Landtagsvizepräsident Tobias Reiß hob die Bedeutung der Oberpfalz innerhalb der Fraktion hervor. Mit engagierten Abgeordneten sei die Region in München stark vertreten und könne ihre Anliegen gezielt einbringen.
Nachhaltigkeit als Erfolgsmodell
Beim Wirtschaftsgespräch bei Neumarkter Lammsbräu ging es um die Verbindung von Nachhaltigkeit und wirtschaftlichem Erfolg. Reiß verwies auf das Potenzial der Oberpfalz – von der Gesundheitswirtschaft über soziale Einrichtungen bis hin zu innovativen mittelständischen Unternehmen. Nachhaltiges Wirtschaften sei kein Widerspruch zu wirtschaftlicher Stärke, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.
Darüber hinaus wurde bei einem Besuch des Kinderhorts „Kindernest Knierutscher“ in Beratzhausen die geplante Reform des BayKiBiG thematisiert. Gute Kinderbetreuung sei eine zentrale Voraussetzung für Familienfreundlichkeit und die Sicherung von Fachkräften in der Region.
Die Bezirksreise machte deutlich: Gesundheit, soziale Teilhabe und eine starke Wirtschaft bleiben zentrale Handlungsfelder für die Oberpfalz.

