Bundespolizei stoppt unerlaubte Einreise auf der A6 – Drei Kolumbianer zurückgewiesen
WAIDHAUS. Beamte der Bundespolizei haben am Montagabend drei kolumbianische Staatsangehörige bei Grenzkontrollen auf der A6 gestoppt. Die Männer und eine Frau waren als Insassen eines Fernreisebusses von Prag nach Mailand unterwegs. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren ein und wies die Personen nach Tschechien zurück.
Bei der Kontrolle legten die Reisenden gültige kolumbianische Reisepässe vor. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass alle drei die zulässige visumfreie Aufenthaltsdauer im Schengenraum deutlich überschritten hatten.
Deutlich länger als erlaubt im Schengenraum
Kolumbianische Staatsangehörige dürfen sich ohne Visum oder Aufenthaltstitel maximal 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen im Schengenraum aufhalten. Wer diesen Zeitraum überschreitet, macht sich wegen unerlaubter Einreise beziehungsweise unerlaubten Aufenthalts strafbar.
Ein 30-Jähriger hatte die erlaubte Aufenthaltsdauer um 165 Tage überschritten. Eine 40-jährige Begleiterin hielt sich 108 Tage länger als zulässig im Schengenraum auf. Ein weiterer 33-Jähriger überschritt die Frist um 40 Tage.
Ermittlungsverfahren eingeleitet
Die Bundespolizisten verhinderten die beabsichtigte Einreise nach Deutschland, nahmen die drei Personen vorläufig fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein. Anschließend verweigerten die Beamten die Einreise und wiesen die kolumbianischen Staatsangehörigen nach Tschechien zurück.
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