BlaulichtOberpfalz

Bundespolizei schickt Urkundenfälscher zurück in die Türkei

WAIDHAUS. Beamte der Bayerischen Grenzpolizei Waidhaus haben bei Kontrollen an der Landstraße einen gefälschten bulgarischen Führerschein entdeckt. Der betroffene 26-jährige Mann wurde an die Bundespolizei übergeben, die nun seine Zurückweisung in die Türkei veranlasst hat.

Gefälschter Führerschein bei Grenzkontrolle entdeckt

Einsatzkräfte der Bayerischen Grenzpolizei kontrollierten den Mann am Freitag, 7. Februar, bei der Einreise nach Deutschland. Der 26-Jährige war Beifahrer in einem Pkw, der den Grenzübergang Waidhaus/Landstraße passierte. Bei der Kontrolle legte er einen angeblich bulgarischen Führerschein vor. Zusätzlich zeigte er auf seinem Smartphone ein Foto einer bulgarischen Identitätskarte, die auf denselben Namen ausgestellt war.

Eine Überprüfung ergab jedoch schnell: Der Führerschein war eine Fälschung. Weitere Ermittlungen brachten ans Licht, dass es sich bei dem Mann um einen türkischen Staatsbürger handelt, der über kein Aufenthaltsrecht in Deutschland verfügt.

Schengenweites Einreiseverbot bestand bereits

Wie sich herausstellte, war dem 26-Jährigen bereits vor mehr als einem Jahr durch Ungarn ein schengenweit gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot auferlegt worden. Die Grenzpolizei übergab den Mann daraufhin an die zuständige Bundespolizeiinspektion Waidhaus.

Dort gab der Mann an, die gefälschten Dokumente über einen Bekannten im Internet für 5.300 Euro erworben zu haben. Bezahlt habe er nach eigenen Angaben mit Kryptowährung. Mit den Papieren wollte er eine europäische Staatsangehörigkeit vortäuschen, um sich die Freizügigkeit innerhalb der EU zunutze zu machen und möglicherweise eine Arbeit aufzunehmen. Die Dokumente waren jedoch auf einen falschen Namen ausgestellt, gültige Ausweispapiere konnte er nicht vorlegen.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung ein und verweigerte dem Mann die Einreise nach Deutschland. Er wurde in eine Abschiebehafteinrichtung gebracht und wird von dort in die Türkei zurückgewiesen.

Dieser Artikel wurde teilweise unter Verwendung von KI-gestützten Tools wie ChatGPT erstellt, um die Qualität und Genauigkeit der Informationen zu verbessern.