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Beinahe-Drama auf der B14: Mutiges Ausweichmanöver verhindert Frontalcrash

HAHNBACH. Sekunden, die über viel oder wenig Schaden entscheiden: Auf der B14 bei Dürnsricht ist es am Montagnachmittag beinahe zu einem schweren Frontalzusammenstoß gekommen. Am Ende blieb es bei Blechschaden – und einer gehörigen Portion Glück.

Eine 55-jährige Autofahrerin wollte gegen 16.45 Uhr von der Bundesstraße nach links in ein Gehöft abbiegen. Wegen des Gegenverkehrs musste sie ihren Wagen bis zum Stillstand abbremsen. Der 20-jährige Fahrer hinter ihr bemerkte das offenbar zu spät.

Um ein Auffahren zu verhindern, riss er seinen Opel Astra reflexartig nach links auf die Gegenfahrbahn. Genau in diesem Moment näherte sich dort ein 61-Jähriger mit seinem Citroën.

Durch eine Lücke ins Glück

Der junge Fahrer reagierte erneut blitzschnell und lenkte weiter nach links ins Bankett der Gegenfahrbahn. Der entgegenkommende Citroën-Fahrer nutzte die entstandene Lücke zwischen dem abbiegenden Auto und dem ausweichenden Opel und fuhr hindurch.

Ganz ohne Kontakt ging es jedoch nicht: Opel und Citroën touchierten sich. Trotzdem: Alle Beteiligten blieben unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon.

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Angesichts der brenzligen Situation dürfte das für alle Beteiligten das kleinere Übel gewesen sein.

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