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Unfall ohne Führerschein: Polizei entdeckt mehrere Identitäten nach Crash bei Schwandorf Süd

Fahrstreifenwechsel endet mit hohem Sachschaden

SCHWANDORF. Ein Verkehrsunfall auf der Kreisstraße SAD 2 im Bereich der Autobahnauffahrt Schwandorf Süd hat am Mittwochnachmittag zu erheblichem Sachschaden geführt. Gegen 16.30 Uhr kollidierten zwei Fahrzeuge beim Fahrstreifenwechsel miteinander.

Nach Angaben der Polizei war ein in Schwandorf wohnhafter syrischer Staatsangehöriger im Alter von 29 beziehungsweise 32 Jahren mit seinem Fahrzeug unterwegs, als es beim Spurwechsel zum Zusammenstoß mit dem Auto eines 51-jährigen Schwandorfers kam. Beide Fahrer blieben unverletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand jedoch ein Gesamtschaden von rund 30.000 Euro. Aufgrund der starken Beschädigungen mussten beide Autos abgeschleppt werden.

Polizei stößt bei Unfallaufnahme auf mehrere Personalien

Im Zuge der Unfallaufnahme machten die Beamten eine überraschende Entdeckung: Der mutmaßliche Unfallverursacher ist bei deutschen Behörden unter unterschiedlichen Personalien registriert. Erst durch die gründliche Überprüfung vor Ort fiel dieser Umstand auf.

Weitere Recherchen ergaben zudem, dass dem Mann bereits vor längerer Zeit die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Damit war er zum Unfallzeitpunkt ohne gültigen Führerschein unterwegs.

Strafverfahren eingeleitet

Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Bild: Polizeiinspektion Schwandorf, POMin Wild

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