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Premiere für „Nur ein Tag“: OVIGO Theater bringt berührendes Kinderstück auf die Bühne

Bilderbuchgeschichte über Freundschaft, Liebe und Vergänglichkeit

OBERVIECHTACH. Mit der Premiere von „Nur ein Tag“ startet das OVIGO Theater am kommenden Wochenende im Emil-Kemmer-Haus in Oberviechtach in ein neues Kapitel seines bislang umfangreichsten Spielplans. Das Kinderstück basiert auf der gleichnamigen Bilderbuchgeschichte von Martin Baltscheit und richtet sich an Zuschauer ab fünf Jahren.

2012 mit vier Darstellern gegründet, hat sich das OVIGO Theater von einer kleinen Initiative zu einem professionell arbeitenden Verein mit rund 400 Mitgliedern und zuletzt 18.000 Jahresbesuchern entwickelt. Mit Unterstützung des Zweckverbands „Neue Bühne Oberpfalz“ gelang der Schritt in die Professionalität – 2026 präsentiert das Theater nun den umfangreichsten Spielplan seiner Geschichte.

Neben Produktionen wie dem Musical „Spamalot“, dem Schauspiel „Das Experiment“, dem Krimidinner „Das Geheimnis der Blutgräfin“ oder dem Konzertabend „Unstillbare Gier“ setzt OVIGO auch wieder auf Stücke für junge Zuschauer. Im Sommer folgt zudem die große Open-Air-Produktion „Robin Hood“.

Emotional, anrührend und humorvoll zugleich

„Nur ein Tag“ erzählt die Geschichte eines Fuchses und eines Wildschweins, die einer Eintagsfliege beim Schlüpfen zusehen. Das Problem: Das kleine Insekt hat nur 24 Stunden zu leben. Aus Angst, sie könnte unter der Wahrheit leiden, behaupten die beiden Tiere kurzerhand, nicht die Fliege, sondern der Fuchs müsse am Ende des Tages sterben.

Die junge Eintagsfliege beschließt daraufhin, ihr vermeintlich letztes gemeinsames Abenteuer in vollen Zügen zu genießen. „Wer nur einen Tag hat, der braucht das ganze Glück in 24 Stunden“, lautet ihr Motto. Es beginnt eine Reise durch all das, was ein Leben ausmacht – von Schule und Freundschaft über die erste Liebe bis hin zu Hochzeit, Familienleben und dem Älterwerden.

Intendant und Regisseur Florian Wein verspricht ein Stück, das gleichermaßen berührt wie zum Lachen bringt. In spielerischer Form nähert sich die Inszenierung einem ernsten Thema und passt damit zum OVIGO-Jahresthema „Die Zeit, die uns bleibt“.

Mehrere Spielorte in der Region

Die Premiere findet am 21. und 22. Februar im Emil-Kemmer-Haus in Oberviechtach statt. Weitere Aufführungen folgen am 7. und 8. März in der Regionalbibliothek Weiden, am 25. und 26. April im Gutsstadl von Schloss Guteneck sowie am 2. und 3. Mai im Rathaussaal Schwarzenfeld – jeweils um 15 Uhr. Zudem ist das Stück mobil buchbar und kann auch in Schulen und Kindergärten aufgeführt werden.

Für „Nur ein Tag“ gibt es zwei Besetzungen: Die Rolle des Fuchses übernehmen Max Hegner oder Daniela Stanilewicz. Als Wildschwein stehen Erasmus Gerhards oder Paula Klepser auf der Bühne. Die Eintagsfliege wird von Charlotte Bielefeldt oder Rita Heindl gespielt, eine weitere Fliege von Martina Baumer oder Natalie Sporrer. Für Bühnen- und Kostümbild zeichnen Magdalena Wimmer, André Gießübl und Roswitha Zach verantwortlich. Technik übernehmen Patrick Seibicke und Cora Wein, musikalische Elemente steuert Susanne Hutzler bei.

Weitere Informationen und Tickets gibt es unter ovigo-theater.de.