Betrunkener Lkw-Fahrer in Schlangenlinie auf der A 6 gestoppt
58-Jähriger mit 0,92 Promille unterwegs – Widerstand bei Blutentnahme
WERNBERG-KÖBLITZ. Gefährliche Fahrt am frühen Mittwochmorgen auf der A6 in Fahrtrichtung Tschechien: Ein 58-jähriger serbischer Lkw-Fahrer war mit seinem 40-Tonnen-Sattelzug in deutlichen Schlangenlinien unterwegs. Gegen 7.20 Uhr verständigte ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer den Notruf, nachdem der Lastwagen seit der Anschlussstelle Schmidgaden unsicher über die Fahrbahn gesteuert wurde.
Eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. konnte das Fahrzeug schließlich auf dem Parkplatz Wittschauer Höhe anhalten und kontrollieren. Bereits beim ersten Kontakt stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,92 Promille.
Zwar liegt dieser Wert unterhalb der absoluten Fahruntüchtigkeit, doch durch das Fahren in Schlangenlinien wurde eine sogenannte relative Fahruntüchtigkeit festgestellt. Die auffällige Fahrweise gilt als alkoholbedingte Ausfallerscheinung und macht den Vorfall strafrechtlich relevant.
Eine Blutentnahme wurde angeordnet und in einer Arztpraxis durchgeführt. Dabei leistete der Fahrer Widerstand. Die Maßnahme konnte nur unter Anwendung unmittelbaren Zwangs erfolgen, indem mehrere Polizeibeamte den Mann fixierten und fesselten. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand.
Gegen den 58-Jährigen werden nun Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.
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