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Forsttechnik aus Nittenau: Aiwanger besucht Reil & Eichinger auf der INTERFORST

Geschäftsführer Markus Eichinger stellt dem Wirtschaftsminister aktuelle Technik vor. Beim Messebesuch wirbt Aiwanger für aktive Waldbewirtschaftung und weniger EU-Vorgaben.

NITTENAU/MÜNCHEN. Oberpfälzer Forsttechnik auf internationaler Bühne: Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat bei seinem Rundgang über die INTERFORST in München den Stand von Reil & Eichinger aus Nittenau besucht. Geschäftsführer Markus Eichinger zeigte ihm die neueste Forsttechnik des Unternehmens.

Der Spezialist für Forst- und Kommunaltechnik verfügt nach Angaben des Wirtschaftsministeriums über 25 Jahre Erfahrung. Reil & Eichinger gehörte zu vier Stationen des Ministerrundgangs auf der internationalen Fachmesse, die vom 15. bis 18. Oktober stattfindet.

Aiwanger betonte die Bedeutung technischer Entwicklungen für die Branche: „Moderne Technik macht die Waldarbeit effizienter und sicherer.“ Diese Innovationskraft müsse gestärkt werden, damit Wälder auch künftig nachhaltig bewirtschaftet werden könnten und die Wertschöpfung in Bayern bleibe.

Aktive Waldbewirtschaftung statt pauschaler Stilllegung

Neben dem Besuch bei den Ausstellern diskutierte der Minister mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten und des Bayerischen Waldbesitzerverbands über die Zukunft der Wälder.

Aiwanger sprach sich für eine aktive Bewirtschaftung und den Umbau zu klimastabilen Mischwäldern aus. Nachhaltige Waldpflege stärke aus seiner Sicht den Klimaschutz und sichere Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Pauschale Stilllegungen lehnte er ab.

Deutliche Kritik übte der Minister an europäischen Vorgaben, insbesondere an der EU-Entwaldungsverordnung und der Wiederherstellungsverordnung. „Die beste Waldpolitik wäre, wenn Brüssel den Wald in den nächsten Jahren in Ruhe lässt“, sagte Aiwanger.

Holzenergie und Windkraft als weitere Themen

Auch die energetische Nutzung von Holz verteidigte der Wirtschaftsminister. Er bezeichnete Holz als heimischen, erneuerbaren Energieträger, der zur Unabhängigkeit von Öl und Gas beitragen könne. Gerade für die Wärmeversorgung im ländlichen Raum sei Holzenergie aus seiner Sicht unverzichtbar.

Für Windenergieprojekte in Süddeutschland forderte Aiwanger bessere Ausschreibungsbedingungen. Eine Südquote von mindestens 20 Prozent und eine Sonderausschreibung sollten dazu beitragen, geplante Anlagen tatsächlich umzusetzen.

Weitere Stationen seines Messerundgangs waren das Münchner Unternehmen OCELL, der Maschinenbauer SENNEBOGEN aus Straubing sowie der gemeinsame Stand des Deutschen Forstwirtschaftsrats und des Netzwerks der Forstunternehmen und Forsttechnik.

Markus Eichinger, Geschäftsführer des Oberpfälzer Unternehmens Reil & Eichinger aus Nittenau, zeigt Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die neueste Forsttechnik. Foto: StMWi/K. Huber

Transparenzhinweis: Die Grundlage dieses Berichts bildet eine Pressemitteilung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Die textliche Ausarbeitung erfolgte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und wurde vor der Veröffentlichung redaktionell überprüft.